Umweltwissenschaften: Struktur

Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften

 

Struktur

Der Schutz der natürlichen Umwelt ist eine der großen Herausforderungen unserer durch Technik geprägten Zivilisation. Der Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften bietet Ihnen die Möglichkeit der fachlichen und inter- wie transdisziplinären Auseinander-setzung mit dieser Problemstellung. Inhaltlich umfasst der Studienschwerpunkt die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge und die stofflichen wie energetischen Austausch-beziehungen zwischen den Umweltmedien Wasser, Boden und Luft und deren technische und gesellschaftliche Beeinflussung durch den Menschen. Die Studierenden lernen die ökologische Krise als die gestörte Beziehung zwischen Mensch und Umwelt kennen. Sie wer-den vertraut gemacht mit den unterschiedlichen fachlich-disziplinären Sichtweisen und den theoretischen wie methodischen Herangehensweisen an diese Krise. Sie erarbeiten interdisziplinär angelegte Lösungsstrategien, die die Verbesserung der Technik selbst (Effizienzsteigerung), Verhaltensänderungen (Suffizienz), aber auch angemessene Reaktionen des gesellschaftlich-politischen Systems (Governance) einbeziehen. Als Kernelemente der Auseinandersetzung mit den vorgestellten Themen umfasst der interdisziplinäre Studienschwerpunkt – problemorientiertes Sachwissen, Interdisziplinarität und Transfer. Entsprechend der Rahmenkonzeption aller iSP setzt sich der Studienschwerpunkt Umweltwissenschaften aus mehreren Themenfeldern zusammen. Innerhalb der Themenfelder werden mit einer fachbereichsübergreifender Auswahl an Lehrveranstaltungen die verschiedenen interdisziplinären Aspekte zum Thema Umweltwissenschaften erfasst.

Der Studienschwerpunkt setzt sich aus vier Themenfeldern zusammen:

Themenfeld 1: Forum Nachhaltigkeit

Im Themenfeld „Forum Nachhaltigkeit“ werden Veranstaltungen angeboten, die von allen Studierenden aller drei iSP belegt werden müssen und eine gesamtgesellschaftliche Perspektive der Nachhaltigkeit mit großer Interdisziplinarität ansprechen. In diesem Themenfeld werden regelmäßig zwei zur Auswahl stehende Wahlpflichtveranstaltungen seitens der iSPs angeboten: die Ringvorlesung „Global Challenges“ und das Seminar „Nachhaltigkeit“. darüber hinaus sollen wechselnde aktuelle Veranstaltungen auch unter Einladung externer Referenten angeboten werden.

Themenfeld 2: Technik und Umwelt

Im Themenfeld „Technik und Umwelt“ werden Veranstaltungen aus dem Bereich der Ingenieurwissenschaften (FB 13, 15, 16, 18, 20) angeboten, die den Studierenden eine ingenieurwissenschaftliche Sichtwiese auf Umweltprobleme und -lösungsansätze bietet. In diesem Themenfeld ist auch die Lehrveranstaltung „Grundlagen der Umweltwissenschaften“ (Modul 13-K3-M006)(3CP) verankert. Diese Veranstaltung ist eine Pflichtveranstaltung für das erfolgreiche Abschließen des Studienschwerpunkts (Ausnahme: Sonderregelung für Studierende der Umweltingenieurwissenschaften).

Sonderregelung: für Studierende der Umweltingenieurwissenschaft entfällt die Pflichtveranstaltung „Einführung in die Umweltwissenschaft“, da diese bereits Bestandteil des Studiums selbst ist.

Themenfeld 3: Naturwissenschaften und Umwelt

Im Themenfeld „Naturwissenschaften und Umwelt“ werden Veranstaltungen aus dem Bereich der Naturwissenschaften (FB 4, 5, 7, 10) angeboten. Darin wird naturwissenschaftliches Grundlagenwissen vermittelt und der Bezug zum Verständnis der Veränderung der Umwelt durch Eingriffe des Menschen hergestellt.

Themenfeld 4: Gesellschaft und Umwelt

Im Themenfeld „Gesellschaft und Umwelt (FB 1, 2, 3) werden Veranstaltungen aus dem Bereich der Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften angeboten. Diese Veranstaltung vermitteln den Studierenden insbesondere Ausgestaltung und Relevanz von politischen und sozialen Rahmenbedingungen sowie Steuermechanismen im Bereich Umweltschutz.

Aus den genannten Themenfeldern müssen Veranstaltungen im Rahmen von min. 15 CP belegt werden (pro Themenfeld min. eine Veranstaltung) und jeweils ein benoteter Leistungsnachweis erbracht werden.

Studienplan